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Startup Festival Nürnberg. Vom 07. bis 13. April 2015

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lokalherz - Gemeinsam unsere Region besser machen


Ein Nürnberger Startup mit Herz

Lokalherz - Startup aus Nürnberg

Lokale Projekte einfach unterstützen

Du bist jemand, der sich schon immer Mal dachte "Was Gutes tun? Das wäre doch was für mich!"? Noch besser, die Chance zu haben in deiner Region etwas zu bewirken? Da haben Susanne Salampasidis und Alexander Roth mit ihrem Startup die perfekte Lösung. Alle Projekte und Vorhaben in der Gegend auf einen Blick. Ob als engagierter Bürger, aktiver Verein oder lokales Unternehmen, ist das die Platform für dich, deiner Region etwas zurückzugeben!

Wie Alexander auf diese Idee gekommen ist und wie lokalherz funktioniert haben wir ihn im Interview gefragt.

Kurz und Knackig: Worum geht es bei “lokalherz”?

Alexander: Wir wollen das Unterstützen von lokalen Projekten durch Privatpersonen und Unternehmen vereinfachen. Ziel ist, dass wir (Bürger, Engagierte und Unternehmen) gemeinsam die Region besser machen. Wir nutzen hierzu die Crowdfunding-Mechanik, haben aber einige Besonderheiten. Zum einen fokussieren wir uns auf Projekte mit gesellschaftlichen Nutzen. Zum anderen adressieren wir nicht nur die Privatpersonen als Unterstützer, sondern binden die lokalen Unternehmen aktiv mit ein. Diese können über die Plattform schnell und einfach Sponsor eines Projektes werden. Sie können aber auch "Dankeschöns" für die privaten Spender bereitstellen oder sich mit einfachen Charity-Aktionen beteiligen. Mit der Plattform schaffen wir für die Projekte Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit. Die Unterstützer (Bürger und Sponsoren) erhalten Überblick und Auswahl und können die passenden Projekte schnell finden und direkt unterstützen. Das Engagement der Unternehmen wird automatisch auf lokalherz veröffentlicht und dokumentiert u.a. anderem auf einer kostenlosen Unternehmensseite. So wird das Engagement der Unternehmen für die Öffentlichkeit sichtbar. Tue Gutes und sprich darüber 2.0

Wie ist die Idee entstanden?

Alexander:Startpunkt war mal eine Charity-Idee, die ich für meinen ehemaligen Arbeitgeber erarbeitet hatte. Wir wollten bei Produktverkäufen ein paar Euro an Vereine spenden. Durch viele Gespräche hat sich für uns die eigentliche Problemstellung gezeigt: Es gibt unglaublich viele gute Ideen die unsere Region bereichern und verbessern. Aber die Macher haben große Probleme die Ideen in die Tat umzusetzen. Das größte Problem ist sicher das fehlende Geld. Eine Förderung durch die öffentliche Hand, Stiftungen und große Unternehmen ist oft enorm zeit- und arbeitsaufwändig. Viele Gruppen können die gestellten Vorgaben nicht erfüllen oder haben nicht die Kapazität umfangreiche Förderanträge zu bearbeiten. So sind sie auf Spender und kleinere Sponsoren angewiesen. Um diese zu erreichen fehlt aber meist Bekanntheit und auch Anreize. Auf der anderen Seite wollen sich Privatpersonen und Unternehmen in der Region engagieren, aber die viele wissen nicht wo und wie. Ihnen fehlt Information, Überblick und ein einfacher Weg.

Wie soll die Zukunft von lokalherz aussehen?

Alexander: lokalherz soll sich als einfacher Weg zur Finanzierung kleiner, lokaler Projekte etablieren. Insbesondere für die klein- und mittelständischen Unternehmen wollen wir "das Angebot" für ein effizientes und nutzbringendes soziales Engagement werden. Heute lernen wir in der Praxis was den einzelnen Nutzergruppen wirklich wichtig ist. Nach der Optimierung des Angebots und der Prozesse wollen wir im ersten Schritt in die Metropolregion wachsen, danach weitere Regionen im deutschsprachigen Raum erschließen. Für jede Region suchen wir größere Unternehmen als "Plattform-Paten". Wir sind der Überzeugung, dass lokalherz sich ideal in eine CSR-Strategie eines lokal verwurzelten Unternehmens bzw. Marke einfügt.

Hattet Ihr schon ein paar Steine auf eurem Weg? Wenn ja, welche?

Alexander: Wir wollten zu Beginn viel zu viel gleichzeitig lösen. Wir mussten so einige Lieblingsideen rausstreichen bzw. zurückstellen. Aber auch das Geschäftsmodell war anfangs zu kompliziert. Jetzt haben wir als Einstieg ein einfaches und transparentes Provisionsmodell gewählt. Um zu prüfen ob dies trägt, fehlen noch belastbare Vertriebszahlen. Diese zu ermitteln ist auch Ziel der aktuellen Pilot-Phase. Es zeigt sich aber, dass es nicht im dem erwünschten Tempo geht.

Welchen Tipp kannst du Leuten geben, die kurz vor der Gründung stehen oder sich gar nicht erst trauen den ersten Schritt zu wagen?

Alexander: Seid mutig - geht auf die Menschen zu und erzählt von eurer Idee. Je mehr Rückmeldung ihr erhaltet umso besser. Wenn die Gesprächspartner nicht verstanden haben was ihr wollt, dann liegt es nicht an denen sondern meist an zu vielen Ideen. Vereinfacht, formuliert Probleme und entwickelt darauf aufbauend Thesen. Testet diese Thesen möglichst schnell. Lasst euch aber auch nicht von zu viel Applaus und Zustimmung einlullen. Viele finden vieles gut, wenn es dann aber in die konkrete Nutzung geht sieht es oft anders aus.

Im Namen des Startup Festivals, freuen wir uns riesig über den bisherigen Erfolg von lokalherz. Dieses Startup gilt für uns als Vorbild der Nürnberger Start-up Szene. Super spannende und wichtige Projekte werden unterstützt. Wer sich über Projekte informieren will oder einfach mal sehen möchte, was die Region zur Zeit für Vorhaben hat, kann sich auf der lokalherz Website schlauer machen:

lokalherz Website: https://www.lokalherz.de/ueber-uns/kurz-und-knapp/

Facebook: https://www.facebook.com/lokalherz.de?fref=ts

Website von Lokalherz

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Neuigkeiten rund um das Startup Festival Nürnbeg
  • Hashtag:
  • Interview

  • Datum:
  • 20.04.2015

  • Autor:
  • Danielle Ortez