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Startup Festival Nürnberg. Vom 07. bis 13. April 2015

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Aus Kaffeesatz wird Austernpilz?


Ralph Haydl war schon mehrfach beim Startup Weekend dabei. Eine seiner Start-up Ideen hat ganz viel zu tun mit Kaffeesatz und wie man diesen "Abfall" aufwerten und weiterverwenden kann. Wir haben ihn gefragt, wie sich das Jahr für ihn entwickelt hat.

Ralph Haydl, Teilnehmer des Startup Weekends 2012 und 2013, schaffte es mit seiner Pilzpaket-Idee andere Menschen zu begeistern und sie in sein Projekt mit einzubeziehen. Bereits während dem Wochenende war das Team von Ralph eines der Größten: 10-15 Personen waren beteiligt seine Idee weiter zu entwickeln und ihr immer mehr Raum zu geben. Mittlerweile ist das Pilzpaket auf dem Markt und gewinnt immer mehr Bekanntheit.

Die Idee des Pilzpaketes ist, auf Kaffeesatz Austernpilze zu Hause selbst züchten zu können. Das Paket, prepariert mit Kaffeesatz und Sporen wird zum Käufer nach Hause geliefert und dieser “züchtet und erntet” ab diesem Zeitpunkt seine eigenen Pilze.

Die vielen positiven Eigenschaften des Produktes, haben Ralph dazu bewegt, seiner Idee eine Chance zu geben. Im Rahmen eines kleinen Interviews wurde Ralph gebeten, seine Erfahrungen mit uns zu teilen und somit zukünftigen Gründern Tipps für ihre Start-ups zu geben.

Startup Festival: Warum hast du mit deiner Start-up Idee beim Startup Weekend der letzten Jahre teilgenommen?

Ralph: Das Startup Weekend war für mich ein wichtiger Teil der Gründungsphase, da ich hier die Bestätigung für die Idee erhalten, wichtige Kontakte und Unterstützer gefunden habe. Dies betrifft vor allem die Umsetzung der Onlinepräsenz (Website, Facebook, usw.), als auch die Einbindung in das Netzwerk des Coworking Space Nürnberg.

Startup Festival: Ralph, welchen Tipp kannst du Leuten geben, die kurz vor der Gründung stehen oder sich erst gar nicht trauen den ersten Schritt zu wagen?

Ralph: Ich habe viele Dinge während der Gründungsphase gelernt. Wichtig war für mich erst einmal damit anzufangen. Nicht lange nachdenken, sondern einen Prototypen "basteln" und testen. Sind die ersten Tests zufriedenstellend ist eine gründliche Recherche aller für das Projekt relevanten Bereiche aber sehr wichtig. Von falschen Entscheidungen und Rückschlägen nicht beirren lassen und weiterhin nach dem richtigen Weg suchen. Wenn man das Gefühl hat das Richtige zu tun, dann muss man dran bleiben!

Auch dieses Jahr freuen wir uns auf coole neue Ideen, wie die von Ralf, an der wir arbeiten und sie weiter entwickeln können.

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  • Hashtag:
  • Startup-Stories

  • Datum:
  • 03.02.2015

  • Autor:
  • Danielle Ortez